Tag 4

Deinen Glaubenssätzen auf die Spur kommen

Wenn Dich die negativen Gedanken überhaupt nicht loslassen wollen…

dann bleibe da mal dran. Dahinter verbergen sich oft negative Glaubenssätze, die Du schon sehr lange in Deinem Unterbewusstsein abgespeichert hast.

Was lässt Dich an Dir selbst zweifeln? Was ruft Ängste und Beklemmungen, Neid oder Wut in Dir hervor? Über welche Reaktionen, Ansagen oder Verhaltensweisen ärgerst Du Dich bei Deinen Kindern oder anderen Personen am meisten?

Jetzt nimm Dein Büchlein oder das von mir vorbereitete Arbeitsblatt und beschreibe die Situation:

1. Beispiel:

Nach einem stressigen Arbeitstag, kommst Du nach Hause und die Ranzen und Sachen der Kinder liegen im Flur kreuz und quer.
Welche Gedanken kommen Dir in den Sinn?:

🌟 Meine Kinder tanzen mir auf der Nase rum, die wollen mich ärgern.

🌟Mein Mann sieht mich nicht.

🌟 Ich bin hier zu Hause nur die Köchin und Putzfrau.

🌟 Alles muss ich alleine machen.

🌟 Ich bin nicht liebenswert.

 

2. Beispiel:

Auf Arbeit ärgerst Du Dich schon seit längerem, über eine Kollegin, die wieder mal die tollere Aufgabe übertragen bekommen hat. Oder Du hast Dir etwas vorgenommen, was du schon längst mal machen wolltest, wie diese bestimmte Weiterbildung. In letzter Minute sagst Du ab. Denkst Du da:

🌟 Ich bin nicht gut genug.

🌟 Ich bin zu dumm.

🌟 Ich bin zu schwach.

🌟 Ich mache alles falsch./ Ich bin falsch.

🌟 Ich bin nicht wichtig. Was ich mache ist nicht wichtig.

🌟 Die Anderen sind viel besser/ qualifizierter als ich.

Beobachte Deine Gefühle: In welcher Situation gibst Du auf, verlierst Du die Nerven und fängst an zu meckern oder etwas harsch zu reagieren? Vielleicht wirst Du auch ganz müde und schlapp?
Spüre nach – was empfindest Du? Angst? Trauer? Wut? Spüre weiter hinein und bleibe an diesen Gefühlen dran.

Vielleicht fallen Dir in diesem Moment negative Botschaften ein, Sachen die Deine Eltern, Lehrer oder Mitschüler zu Dir gesagt haben:

🌟 Du bist faul, zu dumm, zu unsportlich.

🌟 Du Bummelliese. Ach, das schaffst Du sowieso nicht.

🌟 Sei jetzt mal ruhig, dann bekommst Du Deinen Willen.

Selbst wenn Du gut in der Schule warst, standest Du vielleicht immer unter Druck.

Vieles hast Du als Kind erlebt. Es wurde Dir von Deinen Eltern vorgelebt. So standen sie eventuell ständig unter Druck, haben viel arbeiten müssen, damit es der Familie gut geht. Nun ist bei Dir hängen geblieben: Arbeit ist schwer. Wenn ich mir etwas leisten will, muss ich hart dafür arbeiten.
Aber dem ist nicht so! Arbeit kann leicht sein und Freude machen, sei es die Arbeit im Job oder im Haushalt.

Oder Deine Eltern habend ständig Druck gemacht: Bummel nicht so rum! Beeile Dich!
Du hattest stets das Gefühl, zu langsam zu sein. Nicht das zu leisten, was man von Dir erwartet. Es ist möglich, dass dieses Gefühl des Zeit-Druckes nun immer wieder in Dir hochkommt, wenn Du viel vor hast, oder wenn noch viel zu erledigen ist.

Glaubenssätze drücken Annahmen über Dich und das Leben aus, die Du als Kind und auch später mitbekommen hast, bewusst oder unbewusst.

Diese alten Glaubenssätze zu erkennen, ist sehr wertvoll. Sie verlieren dadurch an Kraft.

Lass die weniger schönen Erinnerungen zu, lass die Gefühle zu. Es ist wichtig diese Gefühle anzunehmen! Vielleicht kommt Wut hoch oder Trauer. Erst nach dem Du sie akzeptiert hast, ist das Loslassen dran. Stelle Dir vor, diese Gefühle und Glaubenssätze sind bunte Luftballons, die in den Himmel steigen und Du und das Kind, welches Du damals warst, winken ihnen zum Abschied zu.

Lade Dir das Arbeitsblatt herunter:

So oder ähnlich kannst Du weiter in Deinem Gefühls-Tagebuch schreiben.

Wie Du die negativen Gefühle und Glaubenssätze weiter entkräften kannst, erfährst Du von mir morgen. Und denke immer daran:

Du gibst den Dingen Deine Bedeutung! Deine Gedanken erschaffen Dein Leben!

Herzlichst Anja

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dann schreib mir eine E-Mail. Gern können wir uns in einem kostenfreien Erstgespräch unterhalten, wie ich Dich weiter unterstützen kann, wie Du Dir dauerhaft ein befreiendes und fröhliches Leben erschaffen kannst, ohne Chaos im Kopf und in der Wohnung! Gern entrümpele ich mit Dir gemeinsam Dein Chaos.

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