Die Kinder zu motivieren, nach draußen zu gehen oder bei der Hausarbeit zu helfen, kann manchmal ne ganz schöne Herausforderung sein.

Letztens habe ich Blacky🐈 gefragt, wie sie es hinbekommt, dass ihre Katzenkinder so fantastische Mäusejäger und Baumerklimmer geworden sind. 

Ihr Tipp: Sie redet nicht viel, sie macht einfach und das mit Begeisterung. 

UND Sie lobt nicht. Nie. Sie sagt nie: Das hast Du aber fein gemacht. Die Maus 🐁 sieht super aus, die du gefangen hast.

Sie ermuntert! 

Das würde sich dann ungefähr so anhören:

👍Ich bin beeindruckt, mit welch Eleganz Du Dich anschleichst!
👍Du hast Dir sehr viel Zeit genommen für die Jagd und warst super ausdauernd.
👍Wie Du grad diesen Baum erklettert hast, das war sehr mutig!

Sie sieht ihre Kinder in dem was sie Tun und mit welcher Anstrengung und Ausdauer sie es tun. Das Ergebnis ist im Grunde uninteressant. 

Unsere Kinder wollen gesehen werden. Sie wollen wahrgenommen werden. 

Egal, wie toll das Bild ist, das sie gemalt haben. 
Denn Schönheit ist relativ und liegt, wie so vieles, im Auge des Betrachters. 
Und ob unser Kind nun in Mathe ne Eins hat oder ne Drei oder Vier, das ist egal. Dafür ist es in nem anderen Fach gut. Leider wird oft nur das Ergebnis bewertet und das ist zutiefst demotivierend für viele.

Ja auch für die, die immer ne Eins schreiben, weil es sowieso erwartet wird.

Wir können unsere Kinder viel eher motivieren, wenn wir ihr Tun wertschätzen, anstatt das Ergebnis zu loben oder zu kritisieren. 🙏

Probiere es aus! Und berichte!                                     

Anja ❤und Blacky 🐺

Anstuppserin, Mutmacherin und Coach in der FB-Gruppe:

Mama chill mal! https://www.facebook.com/groups/mamachillmal/