Mama ist doof

Mama ist doof

Ja, den Satz habe ich auch von meinem Kind gehört, ist schon lange her. Und klar hat er mich angestochen.

Heute:

Meine Kinder sind super. Pubertät, kein Thema. Sie finden, ich bin ne entspannte Mutter.

Jetzt sagst Du vielleicht, ich hätte Glück gehabt!
Habe ich auch. Ich hatte das Glück, ganz zeitig zu erkennen, dass ich alles Glück selbst in der Hand habe!
Ich habe mich auf die Suche gemacht, habe gelesen, gelernt, geforscht und hinterfragt.

Ich habe meinen Kindern zugehört.

Mein Sohn hat mir schon sehr zeitig gezeigt und gesagt, wenn er mich doof fand und warum.
Die typischen Wutanfälle eines 3-jährigen eben.
Und weißt Du was, oft hatte er auch recht. 
Ich war in dem Moment doof zu ihm.
Hab ihm nicht richtig zugehört oder war genervt, gereizt, habe ihn und seine Bedürfnisse nicht gesehen.
War pingelig und bin von meinen Erwartungen und Ansprüchen ausgegangen.

Ich habe nicht verstanden, dass es ein ganz natürliches Bedürfnis unserer Kinder ist, ihre Wut zu zeigen, wenn sie frustriert sind. Das hat rein gar nichts damit zu tun, dass sie uns nicht respektieren.

Natürlich gibt es Grenzen. Jeder Mensch hat Grenzen und es gibt Regeln.

Wir dürfen zeigen, bis hierhin und nicht weiter!
Kinder dürfen uns und unsere Meinung doof finden. Schließlich handeln wir aus unserer Verantwortung heraus. Wir dürfen unsere Grenzen deutlich machen.

Wichtig ist, das wertschätzend zu tun.

Rede mit ihm in ICH-Botschaften.

Und wen es wütend ist, dann sprich mit Deinem Kind: „Du bist grad sauer auf mich, versteh ich. Es bleibt trotzdem dabei.“

Damit gibst Du Deinem Kind etwas sehr Wichtiges mit ins Leben!

Du stillst sein Bedürfnis nach Anerkennung, egal wie es sich grad benimmt!

Nimm bitte diesen Wutausbruch nicht persönlich! Ich weiß, das ist eine Herausforderung!

Kinder brauchen unsere Wertschätzung und Anerkennung grade in den Momenten, in denen sie den größten Frust haben und uns nicht leiden können! Weil sie sich nicht verstanden fühlen, weil sie grad enttäuscht sind, wütend, traurig.

Erkenne diese Gefühle an!

Das wird sich wunderbar positiv auf ihren Selbstwert auswirken!
Und dafür lernen sie später ihre Grenzen wertschätzend zu setzen und für diese einzustehen!

Das ist so wichtig in einer Gesellschaft, in der es so viele überarbeitete, gestresste Menschen gibt, mit Burnout und Depressionen.

Und Mütter die sagen, mir geht es eigentlich ganz gut. Die sich dann im nächsten Satz über ihre anstrengenden Kinder beklagen.

Zum Glück habe ich rechtzeitig die Kurve bekommen! Habe gesehen und erkannt, was meine Kinder wirklich brauchen.

Meine Kinder finden, dass ich ne entspannte Mutter bin!
Ich finde, ich habe entspannte und glückliche Kinder.

Ich möchte mein Wissen liebend gern mit Dir teilen. Möchte Dir dabei helfen, die Bedürfnisse Deiner Kinder und auch Deine eigenen wahrzunehmen.

Wo?
In meinem Workshop „Spaß statt Streit“. 
Dieser finden in Freiberg und Dresden statt.

Mehr Infos und die Anmeldung findest Du hier: https://anjakraschewski.de/spass-statt-streit/

Rechtzeitige Anmeldung sichert Dir einen Platz! Die Platzzahl ist begrenz.

Ich helfe Dir von Herzen gern, eine entspannte Mutter für Deine glücklichen, entspannten Kinder zu werden.

 

Herzlichst Anja 💕

Anstupserin, Mutmacherin und Coach in der FB-Gruppe: Mama chill mal!  https://www.facebook.com/groups/mamachillmal/

Papa ist wütend

Papa ist wütend

Gewitterwolken auf der Papa-Stirn.

Dein Partner ist genervt und fühlt sich angestochen. Euer Kind hört mal wieder nicht, oder gibt ne freche bzw. gar keine Antwort.
Du findest, dass der Papa härter reagiert, als gut ist für das Kind.

Wie reagierst du? Gehst du dazwischen. Ergreifst du Partei für Euer Kind?
Redest du hinterher mit beiden?

Meine GeDanken dazu!

Wenn du dich persönlich von der Situation und der Reaktion deines Partners angestochen fühlst, dann betrifft es dich auch.

Vielleicht hast du dich als Kind oft ungerecht behandelt gefühlt, wolltest diese Erfahrung deinem Kind ersparen und versucht nun immer gerecht und liebevoll zu reagieren.

Gelingt es dir stets wertschätzend und achtsam mit deinem Kind umzugehen?

Wann verlierst du Geduld und Nerven und bist doch lauter als gewollt?

Oder ziehst dich zurück, redest nicht mehr?

Glaub mir, Liebesentzug ist gefühlt fürs Kind genauso schlimm, wie wütende Ansagen.

Welche Erfahrungen sind es, die dich jetzt sehr sensibel werden lassen? Wie haben deine Eltern reagiert, als du Kind warst?

Weiterer GeDanke:

Traue deinem Kind zu, die Reaktionen seines Vaters richtig einzuordnen.

Vor allem schon ältere Kinder, können da gut unterscheiden. Vielleicht hat es mit der strengen oder mürrischen Art, weniger Probleme als du.

Welchen Eindruck hat dein Kind von der Situation, wenn du ihm zwar zu seiner Verteidigung beistehst, aber dadurch in Streit mit dem Partner gerätst?

Für Kinder ist der Streit der Eltern untereinander oft schwerer auszuhalten, als die Auseinandersetzung mit einem Elternteil.

Kinder fühlen sich in dem Moment, nicht nur evtl. zu unrecht oder auch recht kritisiert, sondern nun auch noch für den Streit der Eltern verantwortlich.
Sie tragen in dem Moment eine doppelte Last.

Diese verdreifacht sich, wenn sie merken, dass ihre Mama traurig ist, über die Auseinandersetzung mit ihrem Mann.

Besser, erst einmal aus dem Streit heraushalten und hinterher mit dem Partner in Ruhe reden.

Er fühlt sich vom Kind nicht ernst genommen. Es hilft überhaupt nicht, wenn du ihm dieses Gefühl ebenfalls vermittelst.
Sage ihm, dass du seinen Ärger siehst. „ Du ärgerst dich?“ Frage ihn, was anders sein müsste.
Versuche ihm in Ich-Botschaften zu vermitteln, dass er mit seiner Wut, wenig erreichen wird.

Am besten, du machst ihm vor, wie es funktioniert.

Wie? Mit Methoden der Streitschlichtung, mit achtsamer Kommunikation und mit dem Wissen, das hinter jedem Konflikt ein unerfülltes Bedürfnis liegt.

Das alles vermittle ich in meinem Workshop: „Spaß statt Streit“.

Diese Methoden lassen sich auch wunderbar im Gespräch und bei Konflikten  mit deinem Partner anwenden.
Freiberg und Dresden sind zu weit weg?

Wie wäre es mit einem Online-Kurs? Bequem von zu Hause und in Deinem eigenen Tempo?

Ich überlege einen zu entwickeln.
Wie findest du die Idee?

An dem kann auch der Papa teilnehmen. Und wenn dein Partner für so etwas nicht offen ist, dann ist das eben so. Akzeptiere das.

Es ist schon ein riesengroßer Schritt, wenn du den Anfang machst. Sobald sich einer in einem Familiensystem ändert, ändern sich alle anderen mit, hin zu weniger Streit, weniger Meckern und mehr Spaß und gegenseitige Wertschätzung in der Familie!

Mich interessiert deine Meinung zum Thema und zu meiner Idee! Ich freu mich auf einen Kommentar!

Herzlichst Anja 💕

Anstupserin, Mutmacherin und Coach in der FB-Gruppe: Mama chill mal!  https://www.facebook.com/groups/mamachillmal/

Schimpf dich frei

Schimpf dich frei

Du Blö….mann, du A…loch
Ob nun im Streit unter Freunden, unter Geschwistern oder gegen dich das böse Wort fällt, es geschieht in der Regel aus dem Affekt.

Dein Kind ist wütend.

Wie reagierst du? Souverän und gelassen?

Oder bist du wütend, vielleicht auch traurig und enttäuscht und fühlst dich persönlich angegriffen. Es ist dir unangenehm, denn solche Worte benutzt man nicht. Was sollen die anderen denken!

Du fühlst dich überhaupt nicht respektiert, wenn dein Kind so mit dir redet.
Vielleicht fragst du dich auch manchmal, wie es je Weltfrieden geben soll, wenn zu Hause schon so scharf geschossen wird.

Du wirst die Wut und den Gebrauch der Schimpfworte nicht verringern, wenn du schimpfst, sauer bist und Verbote aussprichst.

Respekt wirst du von Deinem Kind nur bekommen, wenn du ihm Respekt vorlebst.

Wenn du respekt- und liebevoll mit seiner Wut umgehst. Wenn du das verletzte bedürftige Kind dahinter sehen kannst.

Erkenne an, dass dein Kind wütend ist, egal was es in dem Moment sagt.
Sieh es in seiner Wut. Sage genau das: „Ich sehe und höre, du bist wütend.“ Lass es ruhig etwas toben und sage, dass es gut ist, wenn die Wut raus darf.

Später, wenn es sich beruhigt hat, ist immer noch Zeit und Gelegenheit, das eine oder andere Schimpfwort zu hinterfragen und zu erklären. Es gibt nun mal gewisse Sachen, die sind sehr herabsetzend.

Denkt euch in einer entspannten Atmosphäre Alternativen aus, schreibt sie auf einen Zettel und hängt den in der Wohnung auf. Als Überschrift: Wut tut gut!

Kinder lernen erst, mit ihrer Wut umzugehen. Von uns dürfen sie lernen, dass sie auch mal wütend sein dürfen.

Doch kannst du das ehrlichen Herzens deinem Kind erklären?

Wie sieht es mit deinen Reaktionen gegenüber deinem Kind oder deinem Partner aus? Wie oft bist du wütend und wie oft richten sich diese Gefühle gegen deine Kinder oder deinen Partner?
Wie oft bist du eben nicht die souveräne, erwachsenen Mutter?

Und was lernt dein Kind, wenn es dich so erlebt? Wenn du deine Wut gegen einen anderen richtest, weil du dich angestochen fühlst?

Vielleicht schluckst du auch immer aller hinunter.

Das Dilemma- uns hat niemand beigebracht mit unserer Wut umzugehen.

Als Kind wurde uns genau das oft verboten. „Sei still, schrei nicht rum, was sollen die Anderen denken, wie redest du mit mir!“ Kommt dir das bekannt vor?

Es ist so wichtig die Wut herauszulassen, die tief in dir sitzt.

Dann schaffst du es auch souverän und gelassen mit den Wutanfällen deines Kindes umzugehen. Dann fühlst du dich nicht mehr angestochen.

Wie du es lösen kannst?

Lass die Wut raus: im Wald, an einem Boxsack und haue ins Kissen, so wie ich letztens. Wenn dann noch die Kinder kommen und dich anfeuern, dann sind die Welt und du ein Stück heiler geworden.

Durch das Zulassen der Gefühle, das Annehmen der Wut, beginnt der Friede in dir und deinem Kind, und nicht durch das Verbot von Schimpf- und sonstigen Worten.

 

Herzlichst Anja 💕

Anstupserin, Mutmacherin und Coach in der FB-Gruppe: Mama chill mal!  https://www.facebook.com/groups/mamachillmal/

Diskutier nicht!

Diskutier nicht!

Immer diese Diskussionen und immer wieder um dieselben Themen.

Dass die Sachen nicht einfach fallen gelassen werden, die Brotdosen nach der Schule in die Küche kommen, und dass früh keine Zeit zum Bummeln und Träumen ist.
Die Kids wissen das doch, du hast es schon tausendmal gesagt.

Warum machen sie es nicht einfach? Stattdessen wird ignoriert oder ewig diskutiert.Zum Beispiel, dass diese Hose mit dem Loch jetzt ganz gewiss nicht mehr getragen werden kann. Schließlich sieht das doof aus mit dem Schlitz ,der ausversehen beim Anziehen hineingeraten ist.
Der Hinweis, dass die Hose vorher schon mit X Löchern für viel Geld gekauft wurde, zählt nicht. Die Löcher waren schließlich bezahlt und im Design vorgesehen.

Da fühlst du dich sprach-und hilflos.

Wir haben uns das früher nicht erlaubt, zumindest meine Generation. Uns wurde einfach der Mund verboten.

Zum Glück ist das seit ein bis zwei Generationen anders. Wir wollen ja mit unseren Kindern kooperieren, wollen ihnen nix überbügeln.

So fragen wir schon den Dreijährigen ob er lieber das rote oder das gelbe Spielzeug will. Diese oder jene Hose, dies oder das machen möchte…

Und ehrlich in dem Alter überfordern wir oft unsere Kinder mit der Entscheidungsfreiheit, die sie haben und auch mit der Fülle an Angeboten, sei es Lego oder die Wahl des Ausfluges. Dabei sind wir es, die überfordert sind.

Was habe unsere Kinder gelernt. Sie dürfen mitentscheiden.

Und was erst gut gemeint war, wird plötzlich zur Last. An allem hat unser Kind etwas auszusetzen!

Dein Kind hat gelernt, zu diskutieren und das ist gut. Es hat gelernt, eine Meinung zu haben. Es wird auf die Art, sich in der Welt zurechtzufinden, seine Grenzen abstecken und Selbstsicherheit gewinnen.

Um am besten lernt es das, wenn du ihm souverän, selbstsicher und mit ganz viel Liebe vorlebst, was Deine Grenzen sind.

Und da ist der Knackpunkt. Wie sicher bist du dir?
Wenn du gelassen auf die Diskussionen eingehen kannst. Wenn ihr in Ruhe argumentieren könnt und am Ende vielleicht auf eine Einigung kommt, dann ist alles gut. Dann fühlt sich dein Kind gesehen in seinen Bedürfnissen nach Mitbestimmung und Anerkennung.

Wenn du aber angestochen bist, genervt und entsprechen gereizt reagierst, dann bist du dir deiner Grenzen nicht sicher.

Wenn es dich trifft und wütend macht, dann BETRIFFT es Dich auch.

Dann spüre mal in dich hinein, und frage dich, was verbirgt sich hinter dem Frust?
Ist dein Bedürfnis nach Mitbestimmung und Anerkennung ausreichend gestillt?

Dieses Bedürfnis kann dir NICHT DEIN KIND erfüllen!

Das ist allein deine Aufgabe!

In dem Moment, indem wir in einer Diskussion die Nerven verlieren, anfangen zu Meckern oder die Ansagen unserer Kinder persönlich nehmen, hat es etwas mit unseren Bedürfnissen zu tun!

Hinter jedem Konflikt, hinter jedem Streit stehen unerfüllte Bedürfnisse.
Nicht nur die des Kindes, sondern genauso die des beteiligten Erwachsenen.

Wenn es dich trifft, dann betrifft es Dich.

Kinder spüren ganz unbewusst unsere Unsicherheit. Und sind damit überfordert.

Dann werden sie eine Strategie entwickeln, um damit klar zu kommen. Sie werden weiter diskutieren, oder sie ziehen sich zurück, passen sich an. Das sind dann die lieben, braven, stillen Kinder.
Heißt nicht, dass es ihnen besser geht.

Wenn Dein Kind das nächste mal anfängt zu diskutieren und du merkst, dass du wieder gereizt reagierst, dann akzeptiere den Umstand und lass dich auf keine Diskussion ein. Sage einfach: Ich merke du bist grad sauer, wütend, … und hast keine Lust, oder bist genervt…
Wenn es weiter diskutiert, dann gebe einfach wertfrei wieder, was es sagt.

Rede in der Ich-Botschaft. Sage, wie es dir grad geht und dass Du jetzt nicht diskutieren möchtest.

Wichtig! Bewahre die Ruhe und wenn das nicht geht, dann sage, dass du erstmal ne Auszeit brauchst.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, über die Bedürfnisse, die hinter jedem Streit und hinter jeder Diskussion liegen, dann komm in meinen Workshop: „Spaß statt Streit!“ https://anjakraschewski.de/spass-statt-streit/

Herzlichst Anja 💕

Anstupserin, Mutmacherin und Coach in der FB-Gruppe: Mama chill mal!  https://www.facebook.com/groups/mamachillmal/

Gefühle ausHalten

Gefühle ausHalten

Wie gut kannst Du Gefühle aushalten?

Kannst du die Wut deines Kindes aushalten oder die Trauer? Wie reagierst du, wenn ein Kind Angst hat? Sagst du: „Du brauchst doch keine Angst haben!“

Und wenn es wütend ist? „ Sei ruhig! Schrei nicht so rum!“

Es ist so wichtig die Gefühle unsere Kinder zu sehen und diese auch anzuerkennen.

Kinder verstellen sich nicht. Sie zeigen, wie es ihnen geht, wie sie sich fühlen.

Nur wir Erwachsenen haben oft nicht gelernt, mit diesen Gefühlen umzugehen.

Wir denken, das machen sie nur, um uns zu ärgern oder unsere Aufmerksamkeit zu erregen. Oder sie streiten sich, weil sie Spaß daran haben.

Nun in einem hast du recht.

Kinder wollen unsere Aufmerksamkeit. Das ist ein Grundbedürfnis.

Sie wollen gesehen, geliebt und anerkannt werden. Und wenn sie sich streiten, mit uns oder anderen, dann verspüren sie einen Mangel. Sie fühlen sich nicht genug gesehen, verspüren vielleicht Eifersucht dem Geschwisterkind gegenüber.

Sie haben unsere Anerkennung, indem wir JA sagen zu allen Gefühlen die wir bei ihnen wahrnehmen.

Erst wenn du JA sagst zu Trauer, Wut, Angst, erst dann können sie sich ändern.

Das heißt, wenn dein Kind sich gesehen fühlt, wenn es wütend ist, wenn es merkt, dass du seine Wut akzeptierst, dann wird es diese Wut loslassen können.

Dann fühlt es sich verstanden und ernst genommen.

Beobachte Dich. Du ärgerst dich über eine Kollegin. Du erzählst davon deiner besten Freundin, bist vielleicht auch etwas grantig zu ihr. Was willst du in dem Moment hören?

Ärgere Dich nicht, sei mal nicht so wütend! Reiß dich zusammen.

Die Freundin wird Dir zuhören, wenn es ne verständnisvolle Freundin ist. Sie wird dich sehen in deiner Wut und dich bestätigen. Und oft reicht das schon, den Ärger zu verarbeiten.

Unsere Kinder haben noch nicht gelernt, mit ihrer Wut umzugehen. Sie schreien einfach los und lassen ihre Gefühle frei. Und das ist gut!

Nimm die Gefühle deines Kindes an und sei dankbar!

Alles was du annimmst, was du akzeptierst, das wird sich ändern.

Wut wird sich wandeln in Freude, in Leichtigkeit und in Liebe in ein fröhliches gemeinsames Familienleben.

 

Herzlichst Anja 💕

Anstupserin, Mutmacherin und Coach in der FB-Gruppe: Mama chill mal!  https://www.facebook.com/groups/mamachillmal/

Wut tut gut

Wut tut gut

„Du bist doof“. „Du nervst!“ „Lass mich!“ ewige Diskussionen oder der berühmte Trotzanfall eines Dreijährigen.

Alles klar, Dein Kind ist wütend. Es bekommt grad nicht, was es will.

Wie reagierst Du? Gelassen? Oder wirst Du ärgerlich, fühlst Dich angestochen, nicht ernst genommen? Willst Dir nicht auf der Nase rumtanzen lassen? Schon gar nicht vor anderen.

Denkst Du, Dein Kind benimmt sich wieder unmöglich, frech, vorlaut? Denkst Du, Du musst ihm zeigen, wo seine Grenzen sind?😟

Dein Kind ist weder frech, noch vorlaut. Und Du musst Deinem Kind auch nicht zeigen, wo seine Grenzen sind. Die versucht es ja gerade zu erforschen.

Die Wut ist ein ganz normales Gefühl.

Dein Kind hat ein Bedürfnis nach Autonomie, nach Abgrenzung. Dein Kind ist auf dem Weg ein selbstständiger Mensch zu werden. Es möchte Erfahrungen sammeln.☀️

Kinder wollen ihren natürlichen Entdeckerdrang ausleben. Indem sie versuchen die Kontrolle zu gewinnen, indem sie ihr Mitbestimmungsrecht einfordern, gelangen sie zu immer mehr Selbstsicherheit.

Manchmal ist der Wutanfall eines Kindes aber einfach nur seine Art zu sagen, dass es Aufmerksamkeit möchte. Und auch das ist ein natürliches Bedürfnis! Das Bedürfnis nach Anerkennung, nach Aufmerksamkeit ist eines der wichtigsten überhaupt.

Sehe mich, höre mich! Und zwar genauso, wie ich bin. 💕

Manchmal sind unsere Kinder ganz anders, als wir es für gut und richtig empfinden, als wir es überhaupt nachempfinden können. Sie haben andere Träume, andere Wünsche, andere Vorstellungen vom Leben. Sie finden z.B. die virtuelle Welt oft spannender als die wirkliche.

Wir wollen gern, dass sie sich mit richtigen Freunden treffen, telefonieren mit Müttern für eine reibungslose Übergabe und vereinbaren für sie Termine in Sportvereinen. Wir geben ihnen ein Handy mit, damit sie jederzeit erreichbar sind, wenn sie ab der 5. Klasse mit dem Schulbus in eine andere Stadt fahren müssen.

So stehen Kinder ständig unter unserer Kontrolle.

 

Mein Kind. 1. Schultag 5. Klasse. Ich hab ihm einen Stadtplan in die Hand gedrückt, da er alleine nach Hause kommen musste. Sein Kumpel und er wussten nicht, wie rum sie den halten mussten. 😄Ein Handy hatten sie nicht.
Irgendwann haben sie nach dem Weg gefragt!

Als dann die Schwester in die weiterführende Schule ging und ich ihn bat, sie doch nach Hause mitzunehmen, hat er ihr das genau vorgehalten. Du schaffst das schon. Hab ich auch.

Sie wurde dann von ner anderen fürsorglichen Mutter mitgenommen…

Wir wollen soviel von unseren Kinder und lassen sie doch so wenig!

Sie wollen nur sie selbst sein.
Wütend, wenn ihnen etwas nicht passt. Laut, um auf sich aufmerksam zu machen.

Und das ist ok.

Die Wut darf sein. Nimm es gelassen hin.

Und wenn der Anfall vorbei ist, nimm es in den Arm.
´Ich sehe deinen Frust. Ich sehe deine Grenzen. Du darfst meine sehen. Und ich habe meine Gründe, dir das jetzt nicht zu erlauben. Ich sehe dich, mein Kind.´

Wann lässt Du Deine Wut raus?

Dazu erfährst Du mehr im Video auf meinem Youtube-Kanal.

Was Dein Kind für Bedürfnisse hat, wie sich deren Nichterfüllung äußert und wie Du darauf eingehen und damit umgehen kannst, erfährst Du in meinem Workshop: Spaß statt Streit. Hier gehts zu den Terminen, mehr Infos und der Anmeldung.

https://anjakraschewski.de/spass-statt-streit/

Ich freue mich auf Dich. Ich freue mich über jede Mutter, die ne entspannte Mama für ihr Kind sein will.🙏

 

Herzlichst Anja 💕

Anstupserin, Mutmacherin und Coach in der FB-Gruppe: Mama chill mal!  https://www.facebook.com/groups/mamachillmal/