Wut tut gut

Wut tut gut

„Du bist doof“. „Du nervst!“ „Lass mich!“ ewige Diskussionen oder der berühmte Trotzanfall eines Dreijährigen.

Alles klar, Dein Kind ist wütend. Es bekommt grad nicht, was es will.

Wie reagierst Du? Gelassen? Oder wirst Du ärgerlich, fühlst Dich angestochen, nicht ernst genommen? Willst Dir nicht auf der Nase rumtanzen lassen? Schon gar nicht vor anderen.

Denkst Du, Dein Kind benimmt sich wieder unmöglich, frech, vorlaut? Denkst Du, Du musst ihm zeigen, wo seine Grenzen sind?😟

Dein Kind ist weder frech, noch vorlaut. Und Du musst Deinem Kind auch nicht zeigen, wo seine Grenzen sind. Die versucht es ja gerade zu erforschen.

Die Wut ist ein ganz normales Gefühl.

Dein Kind hat ein Bedürfnis nach Autonomie, nach Abgrenzung. Dein Kind ist auf dem Weg ein selbstständiger Mensch zu werden. Es möchte Erfahrungen sammeln.☀️

Kinder wollen ihren natürlichen Entdeckerdrang ausleben. Indem sie versuchen die Kontrolle zu gewinnen, indem sie ihr Mitbestimmungsrecht einfordern, gelangen sie zu immer mehr Selbstsicherheit.

Manchmal ist der Wutanfall eines Kindes aber einfach nur seine Art zu sagen, dass es Aufmerksamkeit möchte. Und auch das ist ein natürliches Bedürfnis! Das Bedürfnis nach Anerkennung, nach Aufmerksamkeit ist eines der wichtigsten überhaupt.

Sehe mich, höre mich! Und zwar genauso, wie ich bin. 💕

Manchmal sind unsere Kinder ganz anders, als wir es für gut und richtig empfinden, als wir es überhaupt nachempfinden können. Sie haben andere Träume, andere Wünsche, andere Vorstellungen vom Leben. Sie finden z.B. die virtuelle Welt oft spannender als die wirkliche.

Wir wollen gern, dass sie sich mit richtigen Freunden treffen, telefonieren mit Müttern für eine reibungslose Übergabe und vereinbaren für sie Termine in Sportvereinen. Wir geben ihnen ein Handy mit, damit sie jederzeit erreichbar sind, wenn sie ab der 5. Klasse mit dem Schulbus in eine andere Stadt fahren müssen.

So stehen Kinder ständig unter unserer Kontrolle.

 

Mein Kind. 1. Schultag 5. Klasse. Ich hab ihm einen Stadtplan in die Hand gedrückt, da er alleine nach Hause kommen musste. Sein Kumpel und er wussten nicht, wie rum sie den halten mussten. 😄Ein Handy hatten sie nicht.
Irgendwann haben sie nach dem Weg gefragt!

Als dann die Schwester in die weiterführende Schule ging und ich ihn bat, sie doch nach Hause mitzunehmen, hat er ihr das genau vorgehalten. Du schaffst das schon. Hab ich auch.

Sie wurde dann von ner anderen fürsorglichen Mutter mitgenommen…

Wir wollen soviel von unseren Kinder und lassen sie doch so wenig!

Sie wollen nur sie selbst sein.
Wütend, wenn ihnen etwas nicht passt. Laut, um auf sich aufmerksam zu machen.

Und das ist ok.

Die Wut darf sein. Nimm es gelassen hin.

Und wenn der Anfall vorbei ist, nimm es in den Arm.
´Ich sehe deinen Frust. Ich sehe deine Grenzen. Du darfst meine sehen. Und ich habe meine Gründe, dir das jetzt nicht zu erlauben. Ich sehe dich, mein Kind.´

Wann lässt Du Deine Wut raus?

Dazu erfährst Du mehr im Video auf meinem Youtube-Kanal.

Was Dein Kind für Bedürfnisse hat, wie sich deren Nichterfüllung äußert und wie Du darauf eingehen und damit umgehen kannst, erfährst Du in meinem Workshop: Spaß statt Streit. Hier gehts zu den Terminen, mehr Infos und der Anmeldung.

https://anjakraschewski.de/spass-statt-streit/

Ich freue mich auf Dich. Ich freue mich über jede Mutter, die ne entspannte Mama für ihr Kind sein will.🙏

 

Herzlichst Anja 💕

Anstupserin, Mutmacherin und Coach in der FB-Gruppe: Mama chill mal!  https://www.facebook.com/groups/mamachillmal/

Mama chill mal! 2020

Mama chill mal! 2020

Eine starke Beziehung zu Deinem Kind!

Lockerheit im Umgang mit den Streitereien mit und zwischen den Kindern.

Entspannte Mütter, die auch Zeit für sich und ihre Wünsche haben.

Das sind meine Wünsche für 2020. Mit diesen GeDanken starte ich ins Neue Jahr.

Eine Beziehung zu Deinem Kind, geprägt von Liebe, Achtsamkeit und Respekt, ist das wichtigste.

Du prägst es von der ersten Minute. Es lernt von Dir, es lernt von dem, wie Du es annimmst, bewusst und unbewusst bewertest, und was Du ihm vorlebst. Du prägst es durch all Deine Worte und Taten.

Und dabei geht es nicht in erster Linie um Erziehung und Grenzen setzen.

Es geht darum Dein Kind anzunehmen wie es ist. Es geht um bedingungslose Liebe, ob es ein lautes, wildes Kind ist oder ein ruhiges, schüchternes.  Ihm Deine Grenzen liebevoll aufzuzeigen und gleichzeitig seine anzuerkennen, auch darum geht es.

Wo ist da der Unterschied? Fragst Du Dich vielleicht jetzt.

Der Unterschied liegt im Umgang mit Deinem Kind.

Kannst Du anerkennen, dass Dein Kind einen Wutanfall vorm Spielzeugregal hat?  Oder wirst Du selbst wütend? Ist es Dir peinlich? Was die Leute wohl denken? Glaubst Du, Dein Kind will Dich ärgern?

Gibst Du am Ende nach, weil Du nicht willst, dass es traurig ist?

Dein Kind ist wütend, weil es etwas gern haben möchte.

Es darf sauer sein.

Erkenne das an. Es ist ein Kind, das noch nicht gelernt hat, seine Gefühle zu kontrollieren. Das wird es auch nicht, wenn Du jetzt ebenfalls wütend reagierst.

Das kann auch der Teenager nicht, der sauer ist, wenn Du Dich in seine Zeitplanung einmischst. „Wieso muss ich schon um 19 Uhr zu Hause sein! Alle dürfen länger bleiben!“ Das Bedürfnis unter anderen Jugendlichen zu sein, dort mitzuhalten, ist stärker. Und das ist normal. Wenn Dein Kind anfängt zu diskutieren, dann ist das völlig in Ordnung. Es lernt sich für eine Sache Einzusetzen, die ihm wichtig ist. Regeln können ja auch immer wieder neu verhandelt werden.

Dein Umgang mit Deinem wütenden, diskutierenden Kind ist ausschlaggebend! Und wie die Diskussion abläuft liegt tatsächlich in Deiner Verantwortung.

Erkenne die Wut Deines Kindes an.

Nimm Dein Kind ernst in seiner Trauer, liebevoll aber bestimmt: „Du bist wütend, ok. Das Spielzeug bekommst du nicht. Du hast so etwas schon, oder du hast genug anderes.“

„Du bist sauer, dass du schon 19 Uhr zu Hause sein musst. Klar, wäre ich auch. Ich möchte trotzdem, dass du pünktlich nach Hause kommst. Wir essen dann.“

Es darf wütend und traurig sein. Nur darum geht es. Damit nimmst Du es ernst. Und dann zeige Deine Grenzen, gern auch mit einer Begründung, klar und deutlich.

Auf die Art baust Du eine Beziehung die von Achtsamkeit und Respekt geprägt ist, zu Deinem Kind auf.

Und es erkennt, das Du es liebst, egal was es tut.

Es fühlt sich gesehen in seiner Wut, in seinem Frust. Es fühlt sich ernst genommen. Und es erkennt Deine klare Grenze.

Was passiert jedoch zu oft?

Wir sind selbst frustriert. Verärgert über unsere bockigen, zankenden Kinder. Können mit ihrer Wut nicht umgehen und fühlen uns angestochen, manchmal hilflos und oft respektlos behandelt.

Genau in dem Moment geben wir unsere Verantwortung als souveräne Mutter ab.

Wenn Du Dich getroffen fühlst, dann betrifft es Dich!

Horche in Dich hinein. Sei in dem Moment bei DIR! Was stört Dich grad? Du fühlst Dich nicht ernst genommen? Es ist Dein Gefühl! Es hat nix mit Deinem Kind zu tun. Dein Kind sucht und braucht starke Eltern. Es braucht Sicherheit. Zu oft findet es die Sicherheit nicht. Wie auch.

Geben wir unseren Kindern die Sicherheit zurück, in einer starken Beziehung. Die fängt zuerst bei Dir selbst an. In Deiner inneren Sicherheit!

Mama chill mal! – entspannte Mütter cooler Kinder- das ist mein Wunsch!

Ein erstes Verstehen, über die tiefen Zusammenhänge zwischen dem, was unsere Kinder uns zeigen und dem was in uns selbst steckt, bekommst Du in meinem kostenfreien 5-Tage-Kurs: Raus aus dem Chaos im Kopf! https://anjakraschewski.de/5-tage-kurs/

Diesen Kurs kannst Du hier kostenfrei buchen und ganz in Deinem Tempo absolvieren. Du bekommst täglich eine Mail mit Infos, Anregungen und Übungen. Ab Montag werden ich diesen Kurs täglich in meiner FB-Gruppe: Mama chill mal! begleiten.

Ich freu mich auf ein wunderbares Jahr 2020 gemeinsam mit Euch tollen Müttern!

Herzlichst Anja 💕

Anstupserin, Mutmacherin und Coach in der FB-Gruppe: Mama chill mal!  https://www.facebook.com/groups/mamachillmal/

Danke für Dein MamaSein

Danke für Dein MamaSein

Mamasein ist mit der anstrengendste und gleichzeitig am wenigsten gewürdigte Job, den ich kenne.

Eigentlich ein Full-Time-Job, wird er in unserer Gesellschaft oft nur als Nebenbeschäftigung wahrgenommen, after work, quasi.

Dabei fängt nach der Arbeit doch das Wichtigste an, was eine Mutter in ihrem Leben leisten und managen darf. Das Leben mit ihrer Familie, mit ihren Kindern.

Doch wie oft fehlt uns dafür die Kraft und der Elan, das selbst so zu empfinden?

Wie oft geht Dir durch den Sinn, dass Du ja eigentlich zufrieden und dankbar sein kannst? Doch Du fühlst Dich überhaupt nicht so.

Wie oft nervt es Dich, wenn die Kids ständig am Handy hängen, insbesondere dann, wenn sie etwas Sinnvolles machen sollen, wie ihr Zimmer aufräumen oder beim Tischdecken helfen?

Doch ehrlich, wie oft bist Du froh, dass einfach nur Ruhe ist, wenn sie Musik unter ihren Kopfhörern hören und am Handy oder Tablett spielen?

Mach es ihnen nach.  Nimm Dein Handy, setz die Kopfhörer auf, höre Deine Lieblingsmusik, entspanne Dich und lass Dank in Deine GeDanken!

Deine GeDanken prägen maßgeblich Deine Gefühle und Handlungen!

Ich möchte Dich einladen gedanklich das Jahr 2019 vor Deinem inneren Auge vorbeiziehen zu lassen und Dir all die kleinen und großen Menschen, Dinge, Begegnungen in Erinnerung zu rufen, für die Du dankbar bist!

Für mich sind meine Kinder immer wieder Grund zur Dankbarkeit. Mit ihrem Sein geben sie mir ganz viel Freude und Liebe. Weil sie da sind, weil sie genauso sind, wie sie sind, mit allem was dazu gehört.

​Ja, ich bin auch dankbar für die unbequemen Momente, vor allem für diese. Denn ich habe gelernt, dass es für mich die größten Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten sind, die das Leben mir bietet.

Ich darf lernen und wachsen gemeinsam mit meinen Kindern.

Meine Kinder erleben mich in meiner Unperfektheit. Sie dürfen sich daran reiben und sie lernen am meisten, wenn sie beobachten, wie ich mit meinen Fehlern umgehe.

Ich bin sehr dankbar, dass ich Mama sein darf!

Meinen FreitagsGeDanken gibt es nun seit über einem Jahr! Auch dafür bin ich dankbar.
Ich freue mich, dass Du meine Beiträge liest und hoffe damit, einen Beitrag zu leisten für mehr Entspannung in Deinem FamilienLeben.

An der Stelle ein großes Dankeschön an Dich Du tolle Mama!

Danke für DEIN MamaSein!

Ein kleines Geschenk habe ich für Dich!

Diesen wunderschönen Weihnachtsbaum, den meine Tochter gezeichnet hat, kannst Du Dir hier herunterladen und ausdrucken: https://anjakraschewski.de/wp-content/uploads/2019/06/Baum.jpg

In die noch leeren Kugeln und in den Schein der Kerzen schreibe all das, wofür Du dankbar bist. Schön eingerahmt, kannst Du diesen Baum unter Euren Weihnachtsbaum stellen oder aufhängen, um Dir all der besonderen Dinge und Menschen in Deinem Leben stets bewusst zu werden.

Vielleicht inspirierst Du damit Deine Kinder, auch einen Dankbarkeitsbaum zu malen.

Ich wünsche Dir ein Weihnachtsfest voller Liebe und Dankbarkeit!

 

Herzlichst Anja 💕

Anstuppserin, Mutmacherin und Coach in der FB-Gruppe: Mama chill mal!  https://www.facebook.com/groups/mamachillmal/

Stopp den Streit mit Dankbarkeit

Stopp den Streit mit Dankbarkeit

Stopp den Streit mit Dankbarkeit.

Findest Du diesen Gedanken komisch?

Ist erstmal auch.

Dankbar sein für das grad maulende und meuternde Kind, die ewigen Diskussionen und die Zankereien zwischen den Geschwistern?

Wie ist Deine übliche Reaktion? Du hast bestimmt schon alle möglichen Varianten ausprobiert, den Streit zu stoppen, Dein Pubertier zu einem normalen Gespräch zu bewegen.
Meckern und zanken Deine Kinder weniger?

Versuchs doch mal mit Dankbarkeit!

Wenns mal wieder ordentlich Kracht zu Hause, dann- und das ist jetzt wichtig- denke zuerst an irgendetwas ganz Schönes. Stimme Dich positiv.

Lass Dank in Deine GeDanken!

Und dann sei z.B. dankbar, dass Dein Kind sich mit Dir streitet.

Streit ist wichtig, denn im Streit trainiert Dein Kind seine Grenzen abzustecken. Das ist ein Grundbedürfnis, das hat jeder Mensch.  Es lernt seinen Raum einzunehmen, eine Meinung zu haben und diese zu verteidigen. Selbst wenn diese Meinung in Deinen Augen nicht sinnvoll ist, und Du seine Reaktion mehr als unhöflich empfindest.

Ich finde zum Beispiel zerrissene Jeans weder sinnvoll, noch höflich. Mir passt es nicht wirklich, dass meine Kinder damit herumlaufen. Neue Jeans! Kaputt! Ok, es ist Inn und ich akzeptiere es inzwischen. Bin dankbar, dass meine Kinder in unserem reichen Land mit ner kaputten Hose rumrennen und das schick finden. Und bin da inzwischen ganz entspannt, trage jetzt auch ne Jeans mit Loch. Die ist kaputt am Knie durch langes Abtragen.

Wir müssen nicht immer verstehen, warum unsere Kinder sich streiten, warum sie rebellieren oder es schick finden, mit kaputten Hosen rumzurennen.

Du kannst lernen damit gelassener umzugehen und die positiven Seiten zu schätzen.

Wenn ihr das nächste mal wieder aneinander geratet, dann hole tief Luft und sage in einem liebevollen Ton (alles andere wäre in dem Fall kontraproduktiv): „He, ich bin echt dankbar, dass es Dich gibt und dass Du Deine eigenen Meinung verteidigst.“
Dann wird es wahrscheinlich erstmal noch aggressiver, oder es rennt weg. Vielleicht ist es aber auch überrascht, weil es was anderes erwartet hat.

Später nimmst Du es in den Arm, voller Dankbarkeit. Und flüsterst ihm ins Ohr, danke mein kleiner Rebell.

In dem Moment lernt es etwas sehr Wichtiges. Es ist ok, eine eigenen Meinung zu haben. Es ist ok, sich zu streiten. Es wird geliebt, egal was es für eine Meinung hat. Auch wenn wir anderer Meinung sind und die durchsetzen. Denn wir haben die Verantwortung und wir haben mehr Lebenserfahrung. Auch das ist ok.

Dein Kind wird lernen, Deine Meinung zu akzeptieren, wenn es sich in seiner Meinung ernst genommen fühlt. 

So funktioniert konstruktives Streiten.

Passend zu meiner täglichen Live- Challenge auf meiner Fanpage, heut dieser Tipp zum Thema Stopp denn Streit.

Herzlichst Anja 💕

Anstuppserin, Mutmacherin und Coach in der FB-Gruppe: Mama chill mal!  https://www.facebook.com/groups/mamachillmal/

ZeitMangel- ZeitManagement

ZeitMangel- ZeitManagement

Fragst Du Dich, wie Du täglich alles unter einen Hut bringen sollst?

Job, Haushalt und die Bedürfnisse aller Familienmitglieder stressen Dich zunehmend. Zeit ist bei Dir echt Mangelwahre! 
 
Willst Du raus aus dem Zeitmangel?
 
Hier ein Tipp für Dich, der mir sehr viel Entspannung gebracht hat. 
Gelernt habe ich ihn von einer entspannten Unternehmerin. Meine Tochter lebt es intuitiv, seit sie klein ist.
 
Ich fragte meine Tochter kürzlich, wie es kommt, dass sie so entspannt die schulischen Anforderungen bewältigt und noch so viel Zeit für ihre Hobbys hat. Sie antwortete darauf:
 

„Ich rede nicht drüber, ich mache einfach und ich plane meinen Nachmittag.“

 

Also gleich zwei Tipps! Einfach machen, statt Jammer, was noch alles zu machen ist. Und planen.
 
Ich bin echt beeindruckt. Das macht sie intuitiv, ohne darüber ein Buch gelesen oder ein Seminar belegt zu haben. In der Schule hat sie das auch nicht gelernt.
 
 
Klar ist:

Ohne Planung läufst Du planlos durchs Leben. 

 

All die unerledigten Dinge, die immer wieder verschoben werden und weil Du einiges einfach vergisst, rauben Dir Energie. Sie tauchen in den ungünstigsten Momenten in Deinem Bewusstsein auf und stressen zusätzlich! 
 
Für jedes Unternehmen ist ein Zeitmanagement wichtig. Damit steht und fällt, ob das Unternehmen läuft. Dadurch wird gewährleistet, dass das Ziel erreicht wird, die Angestellten zufrieden sind. Ein Unternehmen ohne Zeitplanung kann nur im Chaos versinken.
 
Genauso trifft das für uns Mütter zu (natürlich auch für die Väter). Aber ehrlich, den Haushalt managen doch oft wir Frauen.  Und wenn es bei Dir anders ist, dann darfst du zutiefst dankbar sein und Dich freuen.
 
Erster Schritt, komm ins tun und zweiter, kauf Dir einen Planer.
 
Schreib Dir nicht nur wichtige Termine auf, sondern auch all die anderen Dinge, die zu erledigen sind. 
– Wäsche waschen
– Pause
– Einkaufen
– Zeit für die Kids (je nach Alter)
– Papierkram erledigen
– Abendbrot vorbereiten mit den Kindern oder abwechselnd
– Post erledigen
– Katzenklo säubern…
 
Plane unbedingt auch Pausen ein. Und dann hake deine To-do-Liste ab.
 
Wie befreiend, wenn nicht mehr alles im Kopf herum wabbert und Dir den Schlaf raubt. Klar am Anfang erscheint es viel, und das Vorausplanen wie eine zusätzliche Last. 
 

Planung ist eine Befreiung! 

 

Probiere es aus und führe Routinen ein. Fange am besten am Sonntagabend an, Deine Woche zu planen. Und dann justiere täglich nach. Entweder früh oder am Vorabend.
 
Und wenn Du Deinen Plan nicht schaffst? Dann ist das eben so. Eventuell hast du Dir zu viel vorgenommen. Möglicherweise ist das etwas, was Du lernen darfst.
Vielleicht gehörst Du zu denjenigen, die es besonders perfekt machen wollen, die denken, nie gut genug zu sein. Spür dort mal hinein. Für wen willst Du wirklich perfekt sein? Wem kannst Du es nie recht machen?
 
Am besten Du machst jetzt einfach mal ne Pause. Völlig ungeplant. Auch das darf sein. 
 

Herzlichst Anja 💕

 

Anstuppserin, Mutmacherin und Coach in der FB-Gruppe: Mama chill mal!  https://www.facebook.com/groups/mamachillmal/

Dein Kind Dein Spiegel

Dein Kind Dein Spiegel

Dein Kind ist Dein bester Lehrer und Spiegel!

Toller Satz! Ganz toll, wirst Du jetzt denken.

Und ich sage Dir, dieser Satz ist großartig!

Deine Kinder sind großartig! Sie sind anstrengend und nervenraubend und manchmal treiben sie Dich in den Wahnsinn, weil sie Dir Sachen an den Kopf werfen, die unverschämt sind, frech, anmaßend…….die die Wahrheit beinhalten, Dir einen Spiegel vorhalten,

Dich zum Nachdenken bringen werden- wenn Du es zulassen kannst!

Und wenn Du etwas an Deiner familiären Situation ändern willst, weg von Streit, Meckern und Hektik, dann höre Deinen Kindern zu. Beobachte sie.

….Sie hatte sich fest vorgenommen, ihre Kinder nie zu schlagen. Und sie hat sich auch an diesem Vorsatz gehalten. Bis auf eine Situation, da war ihr Sohn ca. 7Jahre alt, seine Schwester 3. Es gab Streit, ihre Backpfeife saß, ihr Sohn weinte und beide waren sehr erschrocken darüber. Sie hat sich ihm zugewandt und ihm erklärt, dass es ihr sehr leid tut und sie einfach die Nerven über sein bockiges Verhalten verloren hatte. Der kleine Kerl, schaut sie mit großen Augen an und sagt: Da siehst Du mal, wir es mir mit meiner Schwester geht, wenn sie mich nervt. Und du meckerst immer, wenn ich mich wehre….

Das saß- und sie weiß nicht mehr was sie dann zu ihrem Sohn sagte, auf jeden Fall hat sie ihn verstanden- und letzten Endes auch sich. Denn er hat Ihr einen Spiegel vor gehalten. Handgreiflich sind beide nie mehr geworden.

Die Welt ist ein Spiegel und Deine Kinder sind Dein ganz persönlicher Taschenspiegel.

 Es ist nicht immer schön, was Du in diesem Spiegel siehst.

Aber Schönheit wirst Du nur erblicken, wenn Du Dich schön fühlst, wenn Du voller Liebe und Zufriedenheit in die Welt und in Deinen Spiegel schaust.

Wie Du Dich fühlst, spiegeln Dir Deine Kinder.

Streiten sie sich, sind sie oft zickig, träge, laut, frech- oder überwiegend fröhlich, aufgeschlossen, liebevoll.

Beobachte einmal, wie sich Deine Kinder verhalten an einem Tag, an dem Du selbst fröhlich und guter Dinge bist, nicht unter Zeitdruck stehst und Dich insgesamt gut fühlst. An dem Du vor allem Zeit hast, Deinen Kindern geduldig und liebevoll zuzuhören, mit ihnen zu spielen oder einfach nur für sie da zu sein, ohne das nebenbei das Essen kocht oder das Handy griffbereit neben Dir liegt.

Und dann beobachte dich an den Tagen, an denen mal wieder nichts `funktioniert`. Es Streit gibt unter den Geschwistern. Du das Gefühl hast, gegen eine Wand zu reden.

Wenn Du Dich dabei ertappst, wie Du meckerst, oder Dich über herumliegende Sachen ärgerst, dann halte kurz inne. Spüre in Dich hinein, und schaue auf Deine Gefühle. Bleib an Ihnen dran. Wo sitzen sie, wie fühlen sie sich an? Spüre tiefer.

Vielleicht triffst Du auf eine Situation aus Deiner Kindheit. Siehst Deine gereizten, überarbeiteten Eltern, die wieder nur am Meckern sind. Was lösen diese Bilder in Dir aus? Welche Sätze kommen Dir in den Sinn? :

„ Du bist liederlich,… eine Bummelliese,… Faul!“ , „Du schaffst das sowieso nicht!“ , „Was Du wieder für einen Unsinn erzählst!“…

Und genau diese Sätze hast Du verinnerlicht.

Du hast Sie so oft gehört, dass sie sich eingegraben haben in Dein Herz. Unbewusst sind sie zu Deiner Lebenshaltung geworden, die Dir sagt: „Ich bin wertlos.“ Und genau diese Einstellung gibst Du unbewusst an Deine Kinder weiter.

Die gute Nachricht: Du kannst diese Glaubenssätze aufdecken, als solche annehmen und in Liebe verabschieden.

Du wirst nur das Verhalten Deiner Kinder ändern, wenn Du auch Dich änderst. Du wirst es merken, wenn sie Dir genau das spiegeln, in Liebe.

Übung:

Wenn Du einen dieser Glaubenssätze entdeckt hast. Zum Beispiel: „Erzähle nicht immer so einen Unsinn.“ Dann kreiere Dir eine positive Affirmation.

Sage Dir mindestens 3mal morgens und abends und am besten immer, wenn Du an einem Spiegel vorbeigehst: „Ich erzähle sinnvolle Dinge. Ich bin ein wertvoller Mensch.“

Anja 💕

Anstuppserin, Mutmacherin und Coach in der FB-Gruppe: Mama chill mal!  https://www.facebook.com/groups/mamachillmal/